Kulmbach – Tanken und genießen

Der Verkehrslandeplatz im oberfränkischen Kulmbach lockt mit einem AVGAS-Preis von € 1,98 (Stand 9.9.2018) – dabei hat dieses Ausflugsziel durchaus noch mehr zu bieten als billigen Sprit. Nach ca. 1:15 Std. Flug von EDNX landen wir auf der gut 700m Asphaltpiste. Weiter geht es mit dem platzeigenen Leihwagen: einem nagelneue Polo für 30 Euro/Tag.
Das erste Ziel ist die Plassenburg. Direkt an der Burg darf man nicht parken, aber nach dem Flug ist der harmlose Aufstieg von Kulmbachs Altstadt aus sowieso nicht verkehrt. Belohnt wird man mit einem wunderbaren Blick über die Stadt. Aus der Vogelperspektive suchen wir schon mal auf dem Marktplatz eine Terasse aus, auf der wir nachher unser Kaltgetränk zu uns nehmen wollen.
Wenn man eine Übernachtung mit einplant, gibt es noch einiges mehr zu entdecken: z.B. das Bayerische Brauereimuseum oder wie wäre es mit einer kleine Wanderung von der Basilika 14 Heiligen zum Staffelberg (ca. 6,5 km)? Diese und viele andere Tipps bekommt man aus erster Hand von der Flugleitung.
Wer sich für die 120kg-Klasse interessiert, der findet in der Junkers Profly Werft eine Aerolite 120 zum Anfassen und kompetente Beratung.

Die Plassenburg beherbergt auch die größte Sammlung von Zinnfiguren in Deutschland

Blick von der Plassenburg auf die Altstadt von Kulmbach

Kaffee trinken unter Palmen


Aerolite und historische Gemischtankstelle.

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Letzte Landung der Transall

So ein Brummer ist ein seltener Anblick auf dem Flugplatz Schleißheim. Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit landete am Dienstag, den 15. Oktober bei Kaiserwetter nach einem tiefen Überflug das neueste und bisher größte zukünftige Exponat der Flugwerft Schleißheim: eine Transall der Bundeswehr. Man kann schon ein wenig wehmütig werden bei dem Gedanken, dass dieses funktionsfähige Flugzeug seine letzte Landung absolviert hat und nun als „Immobilie“ das Museum bereichert. Da die Maschine mit seinen 40 Metern Spannweite die Kapazität der Werfhallen sprengen würde, bekommt die Transall einen Außenplatz auf einem Betonsockel. Ab dem kommenden Jahr können die Museumsbesucher den Transporter auch von innen bewundern.

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