Über uns

20 Jahre RBFC, 20 Jahre Bravo Fox

Oberschleißheim, am 10. Juni 1994
Zehn Mitglieder des „Red Baron Flying Club U.S. Army Europe“ gründen unter dem Vorsitz von Günter Lölkes den „Red Baron Flying Club e.V.“. Nach dem Abzug der amerikanischen Armee geht es darum, der bisherigen Fliegergemeinschaft eine neue rechtliche Grundlage zu geben.

Ein Blick zurück
Am 29. April 1945 besetzten Verbände der 7. U.S. Army den Flugplatz Oberschleißheim, der als „Schleißheim Airfield“ weiterhin genutzt wurde. Wenige Jahre später, um 1953 herum, gründeten Sgt. Hill C. Higdon und Don Dickinson den „Lone Star Flying Club“. Die ersten Flugzeuge waren zwei Miles Magister, eine Tiger Moth und eine KZ III. 1955 hatte der Club ca. 115 Mitglieder – hauptsächlich Amerikaner, die in München und Augsburg stationiert waren – und Zweigstellen auf den U.S. Flugplätzen Augsburg und Kaufbeuren. Konsequenterweise nannte man sich jetzt “Lone Star Flying Club of Bavaria”. Als die U.S. Army 1965 die Luftsportaktivitäten ihrer Soldaten neu ordnete, wurde daraus der „Red Baron Flying Club U.S. Army Europe“ mit Heimatplatz Bad Tölz. Wenig später zog der Club nach Augsburg und Anfang der 1970er-Jahre nach Oberschleißheim.
1974 nahm der Fliegerclub den Schotten David Clifton-Harvey als erstes nicht-amerikanisches Mitglied auf. David war verantwortlich für die Beschaffung und Wartung einer Reihe von Flugzeugen, die allesamt US-registriert waren. Bei der Gründung des Vereins nach deutschem Recht ging es auch darum, die rechtliche Grundlage für den Erwerb eines Vereinsflugzeuges zu schaffen.

Der Blick nach vorn
Von Anfang an mit dabei waren Axel Geuer, seinerzeit zweiter Vorsitzender des neu gegründeten „Red Baron Flying Club e.V.“, Frank Ude, der lange Jahre als 1. Vorsitzender fungiert und Jürgen Böttcher, bis 2017 Kassenwart des RBFC. Des weiteren zählen Thomas Benzinger, Schorsch Dottl und Michael Ricks zu den Gründungsmitgliedern. Noch im gleichen Jahr konnte David in Blackpool/UK eine Cessna 172 mit nur ca. 500 Stunden kaufen. Diese wurde als D-ERBF zugelassen und ist bis heute im Besitz des RBFC. Über 4000 Flugstunden stehen im Logbuch, und über 5700 Landungen in ganz Europa wurden absolviert. Der RBFC hat heute 40 Mitglieder, die die Maschine jahrein, jahraus bewegen. Im Sommer 2014 flog sie bis nach Olbia an der Nordküste Sardiniens, und sie fliegt, und fliegt, und fliegt …

Heute
Im Jahr 2016 hat Frank Ude seinen Posten als 1. Vorsitzender zu Verfügung gestellt. Der gesamt Vorstand wurde neu gewählt und nun führen den Verein Christian Dorow (1. Vorstand), Florian Huber (2. Vostand) und Anne Ring (Kassenwart). Die neue Mannschaft hat auch gleich vieles bewegt und durch Anschaffung der D-EDWM den Flugzeugpark des Vereins verdoppelt! Es handelt sich um eine bausgleiche Cessna (172N) wie unsere bewährte Bravo-Fox, sodass keine Unterschiedsschulung notwendig ist. Gleich darauf hat der RBFC nochmal kräftig investiert und die WM wurde IFR ausgerüstet und zugelassen.

Kontakt: mailto:vorstand@rbfc.de

vor Korsika

Die Bravo Fox im Sommer 2014 über dem Mittelmeer, westlich von Korsika.

(Foto: Lutz Rauscher)